Was soll man sagen, wenn jemand im Umfeld an Krebs erkrankt
Wie finde ich die richtigen Worte, wenn jemand mit einer Krebsdiagnose konfrontiert ist? Es ist eine zutiefst schwierige Situation, sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Angehörigen und Freunde, die passenden Worte zu finden. Manchmal stehen wir sprachlos da, ohne zu wissen, was wir sagen sollen. Ein Einfaches "Es tut mir von Herzen leid, ich weiß gerade nicht, was ich sagen soll. Mir fehlen die richtigen Worte" ist ehrlich und authentisch und kann bereits sehr hilfreich sein.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es einige Sätze gibt, die besser vermieden werden sollten. Zum Beispiel Aussagen wie "Ich kann gut nachempfinden, ich habe auch Angst, an Krebs zu erkranken" oder "Das tut mir leid, meine Großmutter ist an Krebs gestorben, so eine schlimme Krankheit". Solche Äußerungen sind nicht hilfreich und können Ängste schüren. Es ist wichtig, einfühlsam zu sein und sich auf die Bedürfnisse der Betroffenen zu konzentrieren. Stattdessen können einfache Fragen, z. Bsp. "Wie geht es dir heute?" oder "Was brauchst du, wie kann ich dich unterstützen?" sehr hilfreich sein. Es ist vor allem entscheidend, einfühlsam und unterstützend zu sein, wenn man mit jemandem spricht, der mit einer solch schweren Diagnose konfrontiert ist. Eine ehrliche Anteilnahme und die Bereitschaft, zuzuhören und zu helfen, können in solchen Momenten von unschätzbarem Wert sein.
Manchmal wünschen sich Menschen, die von Krebs betroffen sind, auch über andere Themen zu sprechen, bei denen die Krankheit für einen Augenblick in den Hintergrund tritt.
“Wie kann ich dich am besten unterstützen?”
Eine ehrliche Anteilnahme und die Bereitschaft, zuzuhören und zu helfen, können in solchen Momenten von unschätzbarem Wert sein.
Nachfolgend ein paar Beispiele, die ich persönlich als sehr unterstützend, ehrlich und hilfreich empfunden habe:
Wie geht es dir heute?
Was brauchst du?
Möchtest du darüber sprechen?
Wie kann ich dich unterstützen?
Ich bin für dich da, sag mir, was ich für dich tun kann.
Es tut mir von ganzem Herzen leid, was du durchmachen musst.
Soll ich für dich einkaufen oder brauchst du Unterstützung mit den Kindern?
Möchtest du etwas unternehmen, um auf andere Gedanken zu kommen?
Ich verstehe, wenn du lieber nicht darüber sprechen möchtest.
Folgend Äusserungen lieber nicht erwähnen, weil sie nicht hilfreich sind:
Ich kann das gut nachempfinden, ich habe auch immer Angst, dass ich mal an Krebs erkranken werde.
Meine Großmutter ist an Krebs gestorben, aber die war schon etwas älter.
Hast du dich schlecht ernährt und viel Stress gehabt in letzter Zeit?
Es wird alles gut, du musst nur positiv denken.
Hast du keine Angst, dass es wiederkommt, wenn du geheilt bist?
Garnichts sagen und die Diagnose ignorieren.