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Es ist Krebs und was jetzt…
Es ist ein Moment, der einem den Boden unter den Füßen wegzieht, der Angst macht und einem vor große Herausforderungen stellt. Unzählige Fragen und Gedanken gehen einem durch den Kopf. Was kommt alles auf mich zu? Werde ich Schmerzen haben? Werde ich diese Krankheit überleben, wie wird es mir in einem Jahr gehen? Werde ich meine Haare verlieren? Wie informiere ich meine Angehörigen usw.
Es ist ein Wechselbad der Gefühle, an manchen Tagen ist man hoffnungsvoll und positiv, an anderen Tagen weiß man nicht, wie man diese überstehen soll, sieht keine Perspektive und hat einfach nur Angst.
Geht es dir auch so? Mir haben verschiede Strategien geholfen, in dieser schwierigen Anfangsphase nach meiner Krebsdiagnose in meiner Kraft zu bleiben und das Gedankenkarussell zumindest teilweise zu stoppen. Diese möchte ich gerne mit dir teilen.
Akzeptiere die Umstände, auch wenn dir das sehr schwerfällt, setze dir kleine Etappenziele und nimm einen Tag nach dem andern, versuche im Hier und Jetzt zu sein.
Mache so oft es geht etwas, was dir guttut und dir Kraft gibt.
Nimm dir ganz bewusst kleine und grössere Auszeiten.
Mache so oft wie möglich das, was dir guttut und dir Kraft gibt.
Lese zum Beispiel ein Buch, mache einen Spaziergang in der Natur, treffe dich mit einer lieben Person zum Kaffee, sprich mit jemandem, der Ähnliches erfahren hat und wieder mit beiden Beinen im Leben steht. Dies kann dir neue Impulse, Zuversicht und Hoffnung geben.
Nimm dir bewusst Auszeiten und schenke jedem noch so kleinen Teilerfolg Aufmerksamkeit.
Atmet immer wieder ganz bewusst tief ein und aus.